Die Bauspeicheldrüse

Dreh- und Angelpunkt unserer Verdauung


Omega-3 Fettsäuren sind seit vielen Jahrhunderten wichtiger Teil unserer Ernährung. Sie gehören, wie es der Name schon sagt, zu der Nährstoffgruppe der Fette und bringen eine Menge positiver Eigenschaften mit sich.


In den letzten Jahren sind Omega-3 Fettsäuren aufgrund ihres gesundheitsfördernden Potentials immer mehr in den Fokus der Wissenschaft gerückt. In einer Vielzahl von Studien wurden bereits unterschiedlichste Wirkungen eindeutig belegt.


Dazu gehören u.a:

  • Die Senkung des Blutdrucks

  • Die Senkung von Blutfettwerten

  • Eine verbesserte Gehirnentwicklung

  • Reduktion von Entzündungen

  • Reduktion der Gerinnungsneigung und damit der Thrombosegefahr


Eine Reihe von positiven Eigenschaften also, die zur Prävention vieler sogenannter Zivilisationskrankheiten wie Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen beitragen können.


Schaut man sich die wissenschaftliche Datenlage zur Omega-3 Versorgung in westlichen Ländern, u.a. auch in Deutschland an, so wird jedoch schnell klar, dass ein Großteil der Bevölkerung aufgrund eines Mangels nicht von den positiven Eigenschaften der Omega-3 Fettsäuren profitieren kann.


Der Mangel äußert sich dabei häufig durch Muskelschwäche, Hautprobleme, Müdigkeit und andere typische Symptome.


Der Grund für den Mangel liegt in unserer Ernährungsweise und dem in unseren Lebensmitteln unausgewogenen Verhältnis von Omega-6 und Omega-3 Fettsäuren. Dieses liegt heutzutage bei etwa 20:1 zugunsten der Omega-6 Fettsäuren. Wünschenswert wäre jedoch ein Verhältnis von 5:1 oder sogar 1:1.


Beide Fettsäuren teilen sich nämlich in unserem Körper ein und denselben Stoffwechselweg. Ein Zuviel an Omega-6 blockiert somit entsprechende Wege zur Verarbeitung der so gesundheitsfördernden Omega-3 Fettsäuren. Die positiven Eigenschaften bleiben ungenutzt.


Es liegt also an uns diesem Verhältnis entgegenzuwirken. Wir sollten daher Omega-6-haltige Lebensmittel durchaus meiden (dazu gehören u.a. frittierte Lebensmittel, Fleisch, Gebäck und vieles mehr) und Omega-3-haltige Lebensmittel vermehrt zuführen. Reich an Omega-3 Fettsäuren sind insbesondere fette Seefische. Sie enthalten die für uns besonders wertvollen Fettsäuren DHA und EPA. Pflanzliche Omega-3 Fettsäuren aus Leinsamen beispielsweise sind für unseren Körper nur in sehr geringem Maße verwertbar. Achten Sie daher bei der Zufuhr auf die richtige Zusammensetzung der Lebensmittel. Qualität geht dabei vor Quantiät!

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